Emotional dependence becomes physically if someone literally clinches. Apparent nearness proves to be a painful mirage and a hidden distance, whereby exaggerated affection creates hopeless pressure. A strong female personality becomes confronted with the try to take her in. The duo is questioning the intensity of closeness and distance.

Concept, Creation & Choreography  LOTTE MUELLER  |  Performance & Creation  PAULA FIENER & LEON DAMM  |  Music & Composition  SEBASTIAN REHNERT  |  Costumes  MARTINA DRIESCHNER  |  Light  TED MEIER

A production by Lotte Mueller. Supported by PTS Dresden. With special thanks to Georg Pelzer.

“Was mit einem Bild sensibler Nähe und Zuneigung eines jungen Paares beginnt, erweist sich bald als schmerzendes Trugbild: wenn die scheinbar offensichtliche Nähe der beiden zu einem Abbild verborgener Ferne wird, wenn der Tänzer die Partnerin nicht nur umklammert, sondern zu einem gewaltsamen wie rücksichtslosen Bezwinger wird und die Partnerin in vermittelnder Verzweiflung und Momenten hoffnungsloser Zuneigung immer stärker unter Druck gerät. Da findet die Choreografin beeindruckende Bilder. Dem starken Duo gelingt es, wie ein Aufflackern berührende, tänzerische Zeichen aussichtsloser Einsamkeit zu setzen. In einer Abfolge von Momenten der Nähe und Ferne, der Zärtlichkeit und Brutalität steht am Ende die offene Frage, ob es den trennenden Ausweg in die Freiheit der Einsamkeit geben kann. (…) Die konzentrierte Situation im Saal spricht für die Karft dieser kurzen Arbeit mit gedanklicher Langzeitwirkung.”
 – Boris Michael Gruhl, TANZNETZ –